Ihr Besuch ist bei uns willkommen

Liebe Patientinnen und Patienten, liebe Angehörige,
für Besuche in unserem Haus gilt weiterhin die 2G+Regel, d.h. der Zutritt ist nur geimpften oder genesenen Personen erlaubt, die zusätzlich einen negativen Schnelltest (max. 24 Std. alt) oder einen negativen PCR-Test (max. 48 Std. alt) vorlegen können. Für Patient:innen unserer Gerinnungsambulanz gilt die 3G-Regel.
Eine Bescheinigung für Besucher zur Vorlage im Testzentrum erhalten Sie an unserem Empfang. Bitte beachten Sie, dass das Testzentrum auf dem SRH Campus bis 21.08.2022 geschlossen ist. Die nächste Teststation finden Sie im Gutachweg 7. 

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Hämostaseologisches Speziallabor

Unser Profil
Unser Profil

Schnell und präzise

Unser hämostaseologisches Speziallabor am SRH Kurpfalzkrankenhaus Heidelberg bietet Ihnen das komplette Leistungsspektrum der modernen Gerinnungsdiagnostik an. Wir untersuchen Ihre Blutungsneigung (hämorrhagische Diathesen), helfen Ihnen bei peri- oder postoperativen Blutungskomplikationen und testen auch, ob Sie eventuell von einer erhöhten Thromboseneigung betroffen sind. Anschließend werten wir die Ergebnisse unserer Ärztinnen und Ärzte genau aus – und sprechen unsere Therapieempfehlungen aus. 

Wichtige Hinweise
Wir nehmen auch externe Proben an

Neben den Blutgerinnungsanalysen unserer ambulanten und stationären Patientinnen und Patienten, untersuchen wir auch Blut für andere Kliniken. Nach telefonischer Rücksprache mit unserer Gerinnungsambulanz können Sie uns Blutproben zusenden.

Ihre Proben können samt Anforderungsschein von Montag - Donnerstag von 8:00 Uhr bis 14:00 Uhr und freitags von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr an unserem Empfang oder in unserer Gerinnungsambulanz abgegeben werden. Bitte beachten Sie unbedingt die unten stehenden Hinweise zu diesem Procedere.

Bitte verwenden Sie zur Einsendung von Proben unser Anforderungsformular.

Bitte beachten Sie die folgenden Hinweise für die Einsendung von Proben

Die meisten Tests werden mit Citratplasma durchgeführt. Zur Blutabnahme hierfür werden normale „Gerinnungsröhrchen“ verwendet (in der Regel grün gekennzeichnet). Bei einzelnen Spezialuntersuchungen sind spezielle Probenröhrchen erforderlich, die ggf. vorher angefordert werden können. Dies betrifft hauptsächlich Thrombozytenfunktionstests.

Unsere Empfehlung für eine ausführliche Diagnostik sind drei Citratröhrchen ein PFA – und ein EDTA Röhrchen. Falls kein PFA-Röhrchen vorhanden ist, bitte stattdessen ein viertes Citratröhrchen abnehmen.

Bei Gerinnungstests ist es im Gegensatz zu den meisten anderen Blutuntersuchungen unbedingt erforderlich, dass das Röhrchen bis zur Markierung vollständig gefüllt ist. Andernfalls stimmt das Mischungsverhältnis zum Citratgehalt nicht und führt zu Verfälschungen der Werte. Bei Abnahme durch Butterfly-Kanülen muss beispielsweise vorher der Schlauch gefüllt sein.

  • Bitte nehmen Sie zuerst ein kleines Leer- oder Serumröhrchen ab, dann die Citrat-Röhrchen und im Anschluss das EDTA- und PFA-Röhrchen
  • Nach der Venenpunktion bitte den Stauschlauch entfernen, bevor die Probenröhrchen gefüllt werden
  • Der Patient bzw. die Patientin soll bei der Blutentnahme nicht pumpen
  • Die Blutröhrchen sollen ohne große Verzögerung auf den Weg gebracht werden

Blutentnahmen für Gerinnungsuntersuchungen dürfen nicht aus bereits liegenden Venenzugängen, ZVKs, Portsystemen o.ä. abgenommen werden, da einerseits die Oberflächenkontakte die Gerinnung aktivieren und andererseits kleinste Kontaminationen mit Medikamenten, Heparin oder vorher gegebenen Gerinnungsfaktoren eine korrekte Interpretation der Befunde nicht mehr zulassen.

Zum Monitoring der Therapie mit Gerinnungsfaktoren oder Antikoagulanzien ist eine Angabe zu den verabreichten Präparaten (Zeitpunkt, Dosis, Probenabnahme vor oder nach der Gabe) erforderlich.

Bei externen Einsendungen benötigen wir das vollständig ausgefüllte Anforderungsformular. Wichtig ist vor allem eine Telefonnummer des Ansprechpartners für Rückfragen und für die Übermittlung des Befunds bzw. die häufig dringende Beratung. Zusatzinformationen und klinische Angaben sind nicht zwingend erforderlich, verbessern aber die Qualität der medizinischen Validation und die nachfolgende Beratung.