2GPlus-Regel für den Krankenbesuch und 3G-Regel für die Ambulanzen

Liebe Patientinnen und Patienten, liebe Angehörige,
ab sofort gilt für Besuche in unserem Haus die 2G+-Regel:

Der Zutritt ist somit nur geimpften oder genesenen Personen erlaubt, die zusätzlich einen negativen Schnelltest (max. 24 Std. alt) oder einen negativen PCR-Test (max. 48 Std. alt) vorlegen können.

Weiterhin gelten die folgenden Rahmenbedingungen für Besuche:
Besuche sind auf eine direkte Bezugsperson während des gesamten Aufenthaltes begrenzt.
Die Besuchdauer beträgt eine Stunde.
Terminvereinbarung
: Besuche sind ausschließlich nach vorheriger Anmeldung möglich, bitte wenden Sie sich zur Terminvereinbarung an unsere Stationsteams (Station 1 – 06221 88-4041, Station 2 -4042, Station 3 -4043, Station 4i -4044)
Besuchszeiten: täglich von 12 bis 19 Uhr – Frührehabilitation 14 bis 18 Uhr
Anzahl: Besuche sind auf direkte Bezugspersonen zu beschränken.  
Dauer: Der Besuch ist auf eine Stunde pro Tag begrenzt.
Registrierung: Besucher müssen sich am Empfang registrieren.
Schutzmaßnahmen: Das Tragen einer FFP2-Maske ist Pflicht, die geltenden Hygiene- und Abstandsregeln sind während des gesamten Besuchs einzuhalten. 

Für Termine in unseren Ambulanzen gilt die 3G-Regel: 

Der Nachweis ist auf eine der folgenden Arten möglich:

- Impfausweis oder Impfbestätigung
mit zweimaliger Impfung, wobei die letzte Impfdosis mindestens vor 14 Tage verabreicht worden sein muss.
- Nachweis der Genesung von einer früheren COVID-Erkrankung vor mehr als 4 Wochen und weniger als 6 Monaten durch Vorlage des positiven PCR-Tests oder Absonderungsbescheids oder
Nachweis der Genesung von einer früheren COVID-Erkrankung vor mehr als 6 Monaten und einer Impfdosis vor mehr als 14 Tagen
- Bescheinigung über einen negativen SARS-CoV-2-Test nicht älter als 24 Stunden oder PCR-Test nicht älter als 48 Stunden.

Bei Bedarf kann das Testzentrum auf unserem Campus am blauen Turm genutzt werden (Öffnungszeiten Mo bis Fr von 07:00 – 16:30 Uhr).

- Bitte kommen Sie pünktlich (max. 5 Minuten vor Ihrem Termin und ausschließlich nach Voranmeldung. Sollte sich an Ihrem Termin etwas ändern, informieren Sie uns bitte telefonisch.
- Wir bitten Menschen mit Erkältungssymptomen (Husten, Schnupfen, Halskratzen), von Besuchen im Krankenhaus abzusehen – aus Rücksicht auf unsere Patient:innen und unser Personal.
- Bitte halten Sie im ganzen Krankenhaus 1,5m Abstand zu anderen Menschen und tragen Sie einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz.
- Bitte kommen Sie allein. Aus Gründen des Infektionsschutzes dürfen die Ambulanz und der Wartebereich nur von Patientinnen und Patienten betreten werden. Ausgenommen sind Patientinnen und Patienten, die auf Hilfe angewiesen sind.

Vielen Dank für Ihr Verständnis und bleiben Sie gesund!
Ihr SRH Kurpfalzkrankenhaus Heidelberg

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Geschichte des SRH Kurpfalzkrankenhaus Heidelberg

Wie unser Weg begann

Im Oktober des Jahres 1972 wurde das SRH Kurpfalzkrankenhaus Heidelberg zunächst unter dem Namen Rehabilitationsklinik Heidelberg eröffnet. Erster ärztlicher Leiter war Herr Prof. Dr. Klaus Schimpf. Zunächst wurden Patienten mit Querschnittslähmungen sowie allgemein-internistischen Erkrankungen behandelt und einer intensiven Rehabilitation unterzogen. Zusätzlich entstand ein Zentrum für die Diagnostik und Therapie von Patienten mit Blutgerinnungsstörungen, insbesondere der Bluterkrankheit (Hämophilie). Heute ist das SRH Kurpfalzkrankenhaus eines der größten Zentren zur Behandlung von Patienten mit Hämophilie in Deutschland. Mitte der 70er Jahre wurde eine Dialyse-Abteilung zunächst zur Behandlung von Umschülern des Berufsförderungswerkes eingerichtet. Die Klinik entwickelte sich rasch zu einem festen Bestandteil der Heidelberger Krankenversorgung.

Unter dem Nachfolger Prof. Dr. Rainer Zimmermann wurden ab 1988 zunehmend Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Erkrankungen des Magen-Darm-Systems sowie Dialyse-Patienten und Patienten nach Nierentransplantationen behandelt. Obwohl das Krankenhaus nach dem Namen des Trägers Stiftung Rehabilitation und später SRH-Gruppe benannt war, war es von Anfang an mit der Akutbehandlung von internistischen Patienten und Patienten mit Himdurchblutungsstörungen als Akutkrankenhaus tätig und entsprechend im Krankenhausplan von Baden-Württemberg aufgenommen. Folgerichtig benannte sich die Klinik dann im Jahre 1996 in SRH Kurpfalzkrankenhaus um. Gleichzeitig wurde mit der Renovierung des Krankenhauses begonnen. Das Nebengebäude wurde angebaut und anschließend das Haupthaus um ein Geschoss aufgestockt.

Bereits seit Anfang der 80er Jahre entwickelte sich die Versorgung von Patienten in der frühen Phase nach Schlaganfall als besonderer Schwerpunkt des Krankenhauses. Im Jahr 1999 wurde eine eigenständige Abteilung Neurologie mit 40 Betten eingerichtet und Priv.-Doz. Dr. Ralph Winter zum Chefarzt berufen. Damit wurde nicht nur die Behandlung der Schlaganfall-Patienten interdisziplinär weiterentwickelt, sondern auch ein Schwerpunkt zur stationären Abklärung und Behandlung von Patienten mit akuten neurologischen Krankheitsbildern aufgebaut.

Im Oktober 2014 wurde mit dem Ruhestand von Priv.-Doz. Dr. Ralph Winter der Neurologe und Intensivmediziner Dr. Andreas Becker zum Chefarzt berufen. Unter seiner Leitung wurde eine Intensivstation mit bis zu 14 Betten, überwiegend mit Beatmungsmöglichkeit, eröffnet und so das Spektrum der Behandlung in der Neurologie erheblich erweitert. Mit der Dialyse-Abteilung im Haus können nun auch beatmungspflichtige Intensivpatienten chronisch oder kontinuierlich dialysiert werden.

Im Jahre 2015 wurde unter der Leitung des Chefarztes der Neurologie das Rehabilitationsmanagement neu organisiert. Die internationale Klassifikation für Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) bildet den Rahmen für speziell entwickelte Werkzeuge der Kommunikation, Dokumentation, Administration und letztlich auch der Therapie. Nach mehr als einem Jahr der Entwicklung in einem engagierten Team konnten die ersten Patienten im Juli 2016 von diesem neuen Reha-Management profitieren.

Im März 2018 wurde die neurologische Klinik unter Leitung von Dr. Andreas Becker als Kompetenzzentrum im "Kompetenznetz Parkinson e.V." aufgenommen.

Die Corona-Pandemie hat auch die Gesundheitsversorger im Rhein-Neckar-Kreis vor enorme Herausforderungen gestellt. Mit Beginn der ersten Welle im März 2020 arbeiteten die Kliniken sehr eng zusammen, um die Versorgung der Covid-19-Patienten in Heidelberg und Umgebung sicherzustellen.

Seit Oktober 2020 hat Prof. Dr. Norbert Frey die Position des Ärztlichen Direktors der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie am Universitätsklinikum Heidelberg übernommen. Damit tritt Prof. Frey gleichzeitig auch die Nachfolge von Prof. Katus als Chefarzt der Abteilung Kardiologie und Innere Medizin am SRH Kurpfalzkrankenhaus an.  Am 01.06.2021 gab es einen weiteren Leitungswechsel in der Abteilung Kardiologie: Priv. Doz. Dr. Ingo Staudacher ist neuer Ständiger Chefarztstellvertreter und übernimmt damit die Nachfolge von Dr. Philipp Ehlermann.