Mit Sicherheit in guten Händen

Liebe Patientinnen und Patienten, liebe Angehörige,
Ihre Gesundheit liegt uns am Herzen. Um Sie und uns zu schützen sind im SRH Kurpfalzkrankenhaus Heidelberg:

  • 99% der Mitarbeiter:innen geimpft
  • und alle stationären Patient:innen getestet.
Zur Newsübersicht
  • Presse

Zum Welt-Parkinson-Tag: im Rhein-Neckar-Gebiet sind 1.000 Patient:innen unterversorgt

Das SRH Kurpfalzkrankenhaus Heidelberg ist Initiator des neuen „Parkinsonnetz RheinNeckar+“. Die richtige Behandlung kann die Lebensqualität von Patient:innen deutlich verbessern.

Mehr als 350.000 Menschen leben allein in Deutschland mit der Diagnose Parkinson. Es gibt derzeit noch keine Möglichkeit, diese chronisch-degenerative Nervenerkrankung zu verhindern oder zu heilen, aber es gibt eine Vielzahl an Therapien zur Behandlung und Linderung der Symptome. Doch Diagnosen sind schwierig, es fehlt an Bewusstsein und Fachwissen in dem schnell wachsenden Feld therapeutischer Möglichkeiten.

„So vielfältig und komplex die Ausprägungen einer Parkinson-Erkrankung sind, so sind es auch mögliche Wege der Behandlung“, erklärt Dr. Andreas Becker, Chefarzt der Neurologie und Ärztlicher Direktor des SRH Kurpfalzkrankenhaus Heidelberg. „Das frühzeitige Erkennen und die richtige Behandlung von Parkinson wird die Lebensqualität von Patientinnen und Patienten anhaltend deutlich verbessern. Aber allein in unserer Rhein-Neckar-Region sind 1.000 Menschen, die an Parkinson erkrankt sind, unterversorgt – das ist genauso alarmierend wie unnötig.“

Um den Wissens- und Forschungsaustausch zu fördern, wird Anfang Mai 2022 in Kooperation mit dem forschenden BioPharma-Unternehmen Abbvie (www.abbvie.de) das „Parkinsonnetz RheinNeckar+“ gegründet. Ziel dieses Netzwerkes ist, in der Region durch einen gut funktionierenden Zusammenschluss aus stationärer Behandlung, ambulanter Pflege und Therapie sowie universitärer Medizin und Wissenschaft Patientinnen und Patienten eine bestmögliche Behandlung zu ermöglichen. Das Engagement und die Beteiligung interessierter Einrichtungen ist ausdrücklich erwünscht.

„Teilweise sind Ärzt:innen, Therapeut:innen und Apother:innen nicht ausreichend über Parkinson, über Diagnosen und über das breite Spektrum an Behandlungsmöglichkeiten informiert“, sagt Dr. Becker. „Deshalb bieten wir über unser Netzwerk beispielsweise zukünftig auch dedizierte Schulungen und Fortbildungen an.“