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Liebe Patientinnen und Patienten, liebe Angehörige,
für Besuche in unserem Haus gilt weiterhin die 2G+Regel sowie die FFP2-Maskenpflicht, d.h. der Zutritt ist nur geimpften oder genesenen Personen erlaubt, die zusätzlich einen negativen Schnelltest (max. 24 Std. alt) oder einen negativen PCR-Test (max. 48 Std. alt) vorlegen können. Für Patient:innen unserer Gerinnungsambulanz gilt die 3G-Regel.
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Wenn selbst das Schlucken zum täglichen Kampf wird

Das SRH Kurpfalzkrankenhaus Heidelberg behandelt seit Jahren erfolgreich schwerste Schluckstörungen. Nach längerer Beatmungszeit muss Patientinnen und Patienten neben dem Atmen auch das normale Schlucken wieder ermöglicht werden.

Schlucken findet meist reflexartig statt, und wir denken nicht übermäßig darüber nach. Doch es gibt viele Ursachen, die zu ernsthaften Schluckstörungen (Dysphagie) führen und Schlucken zu einem täglichen Kampf werden lassen. Das SRH Kurpfalzkrankenhaus Heidelberg versorgt in der Frührehabilitation viele Patientinnen und Patienten, die an schwerster Dysphagie leiden.

Schluckstörungen sind nicht nur unangenehm, sondern können auch gefährlich sein: durch die Beeinträchtigung der Nahrungsaufnahme kann es zu Mangelernährung und Dehydration kommen. Außerdem gelangen durch Schluckstörungen oftmals Nahrungsmittel in die Atemwege. Dies kann unter Umständen eine Lungenentzündung auslösen.

Die intensivmedizinische Versorgung verbessert sich stetig, und so gibt es immer mehr Menschen, die beispielsweise nach einem schweren Schlaganfall oder einer Covid-19-Erkrankung mit einer sogenannten Trachealkanüle versorgt werden können. Dabei handelt es sich um ein Kunststoffröhrchen, das in einen Luftröhrenschnitt eingesetzt wird und der Beatmung dient. Ist keine Beatmung über diese Kanüle mehr notwendig, besteht die Aufgabe von Logopädinnen und Logopäden darin, die Patientinnen und Patienten Schritt für Schritt von der Trachealkanüle zu „entwöhnen“ und ihnen wieder ein normales Schlucken und Atmen zu ermöglichen.

Das SRH Kurpfalzkrankenhaus Heidelberg behandelt seit Jahren erfolgreich verschiedenste Formen von Dysphagie. Hier werden sie zunächst mittels klinischer Diagnostik und Videoendoskopie erfasst. Zur Behandlung der Schluckstörungen gibt es verschiedene Konzepte: die sog. „Therapie des Facio-Oralen Traktes“ (F.O.T.T.™) etwa zielt darauf ab, die Atmung zu unterstützen und über einen optimalen Haltungsaufbau die bestmögliche Ausgangsposition für einen physiologischen Schluckablauf zu erreichen.

Bei der funktionellen Dysphagietherapie (FDT) wird versucht, mit sensomotorischem Training, kompensatorischen Schlucktechniken und Anpassung der Ernährungsform das Schlucken wieder zu ermöglichen und zu verbessern.

Herr R.W., Patient in der Frührehabilitation des SRH Kurpfalzkrankenhauses, formuliert dies so: „Die Logopädie hat mir dabei geholfen, im doppelten Sinne nichts in den falschen Hals zu bekommen.“

„Schluckstörungen sind in der Regel behandelbar“, erklärt Thomas Shaw, Logopäde am SRH Kurpfalzkrankenhaus Heidelberg. „Sie erfolgreich zu therapieren, bedeutet eine spürbare Verbesserung der Lebensqualität unserer Patientinnen und Patienten.“