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Fachabteilung für Neurologie am SRH Kurpfalzkrankenhaus Heidelberg

Intensivmedizin und Rehabilitation

Unser Team aus speziell geschulten Pflegekräften, Therapeuten und Ärzten begleiten Ihre Angehörigen nach der Akutversorgung auf den Weg der Genesung. Auf der Intensivstation des Kurpfalzkrankenhauses stehen unseren schwer erkrankten Patienten neun hochmodern ausgestattete Beatmungsplätze zur Verfügung. Das Behandlungsspektrum nach der Akutversorgung umfasst:

  • schwere Schlaganfälle und Hirnblutungen
  • schwere Schädel-Hirn-Verletzungen
  • akute Entzündungen der Nerven mit Versagen der Atemmuskulatur
  • Entzündungen des Gehirns und des Rückenmarks
  • schwer zu behandelnde Epilepsie (Statustherapie)
  • Schädigungen des Gehirns durch Sauerstoffmangel
  • anhaltende beatmungspflichtige Erkrankungen der Nerven und Muskulatur nach schweren Infektionen (Critical Illness Polyneuro- und Myopathie)

Breites diagnostisches Spektrum

Die Beobachtung am Krankenbett ist nach wie vor das wichtigste Mittel zur Beurteilung unserer Patienten. In der Intensivmedizin bedienen wir uns darüber hinaus technischer Mittel, um noch detaillierter Informationen zu erhalten, die unsere therapeutischen Schritte unterstützen. Die folgenden diagnostischen Möglichkeiten bieten einen kleinen Einblick in das Spektrum neurologischer Intensivmedizin:

  • Dauerableitung der Hirnaktivität
  • Messung der Nervenleitgeschwindigkeiten
  • Untersuchung der Muskelaktivität
  • Moderne Ultraschalltechnik zur Messung der Durchblutung und Passagezeit des Blutes durch das Gehirn
  • kontinuierliche Ableitung von Nervenwasser aus dem Rückenmarkskanal (lumbale Drainage)
  • kontinuierliche Messung des Hirndrucks über Drucksonden oder Drainagen

Ein Computertomograph (CT) im Haus ermöglicht uns in kritischen Situationen die rasche Diagnose.

Kontinuierliche Ausbildung

Die kontinuierliche Aus- und Fortbildung des gesamten Teams in der intensivmedizin sind die Pfeiler unseres Qualitätsverständnisses. Im Notfall zählt die konsequente Zusammenarbeit des Teams.

Aus diesem Grund führen wir 1 mal jährlich ein zweitägiges Simulationstraining im Sinne eines "Team Resource Management" durch. Der Einsatz modernster Simulationstechniken in der Medizin ermöglicht uns alle Notfallsituationen zu trainieren und so die fachliche Kompetenz unserer Mitarbeiter um die wichtige Teamkompetenzen zu erweitern. Denn Kommunikation und Zusammenarbeit im Team sind die zentralen Pfeiler für Ihre Patientensicherheit. Lesen Sie hierzu auch unseren Artikel aus der Perspektive.

Kompetenz unter einem Dach

Die Eigenständigkeit unserer Intensivstation ist ein weiteres herausragendes Merkmal und erspart unseren Patienten aufwendige Transportwege in andere Kliniken. Sämtliche konservativ-intensivmedizinischen Maßnahmen können hier selbstständig durchgeführt werden. Dazu zählen die Anlage von Beatmungskanülen (Tracheotomie), Anlage von Ernährungssonden durch die Bauchdecke (PEG-Sonden), Katheteranlage zur Dialyse oder die Anlage zur Drainage von Nervenwasser (lumbale Drainagen).