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Hämophiliezentrum und Gerinnungsambulanz am SRH Kurpfalzkrankenhaus Heidelberg

Kinder mit Bluterkrankheit

Wir behandeln betroffene Kinder vom Säuglingsalter über die gesamte Kindheit und Jugend hinweg bis ins Erwachsenenalter. Natürlich wachsen uns die kleinen Patienten dabei besonders ans Herz. Wir achten bei der Therapie auf ihre besonderen Bedürfnisse und binden die Eltern permanent ein.

Ambulanz SRH Hämophiliezentrum

Ist mein Kind betroffen?

Erbliche Gerinnungsstörungen können sich je nach Schweregrad bereits im Kleinkindesalter manifestieren. Generell steht zunächst die Diagnostik, bzw. Interpretation pathologischer Laborbefunde im Vordergrund. Anlässe für eine Gerinnungsuntersuchung bei Kindern sind z. B. eine vermehrte Neigung zu blauen Flecken und Blutergüssen (Hämatomen), häufiges und vor allem schlecht stillbares Nasenbluten oder Blutungskomplikationen bei einem Eingriff.

Leben mit Hämophilie

Im Vergleich zu früher ist das Leben von und mit einem hämophilen Kind erheblich geringeren Einschränkungen ausgesetzt. Aufgrund präventiver Therapien sehen wir nur noch selten ausgeprägte Gelenkblutungen. In Schulungen geben wir zudem Unabhängigkeit: Wir leiten  zunächst die Eltern und später auch die größeren Kinder an, den Faktor selbst zu spritzen. So können sie Teile der Behandlung zu Hause durchführen. Dies ermöglicht den Familien, ein nahezu normales Leben zu führen. Die Kinder können nach entsprechender Vorbereitung einen Kindergarten und später eine normale Schule besuchen. Sportliche Aktivitäten, ausgenommen Extremsportarten, sind ebenfalls möglich und auch sinnvoll –  z. B. gezielte muskuläre Kräftigung.