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Hämostaseologisches Speziallabor am SRH Kurpfalzkrankenhaus Heidelberg

Schnelle und zuverlässige Ergebnisse

Wir bieten das komplette Leistungsspektrum der modernen Gerinnungsdiagnostik an: Wir untersuchen die Blutungsneigung (hämorrhagische Diathesen), helfen bei peri- oder postoperativen Blutungskomplikationen und testen ob Patienten von einer erhöhten Thromboseneigung betroffen sind (Thrombophiliediagnostik). Anschliessend interpretieren wir die Ergebnisse und beraten die Patienten.

Hämostaseologisches Speziallabor

Proben von niedergelassenen Ärzten und anderen Kliniken

Neben den Proben unser ambulanten und stationären Patienten testen wir auch Proben für niedergelassene Ärzte und andere Kliniken. Nach telefonischer Rücksprache mit unserer Ambulanz können Sie uns Blutproben zusenden. Proben können werktags zwischen 8:00 und 15:30 Uhr im Labor abgegeben werden.

Wichtige Anforderungen an externe Proben

Einsender sollten folgendes beachten, um das Untersuchungsergebnis nicht zu gefährden:

  • Die meisten Tests werden mit Citratplasma durchgeführt. Zur Blutabnahme hierfür werden normale „Gerinnungsröhrchen“ verwendet (in der Regel grün gekennzeichnet). Bei einzelnen Spezialuntersuchungen (betrifft hauptsächlich Thrombozytenfunktionstests) sind spezielle Probenröhrchen erforderlich, die ggf. vorher angefordert werden können.
  • Bei Gerinnungsstests ist es im Gegensatz zu den meisten anderen Blutuntersuchungen unbedingt erforderlich, dass das Röhrchen bis zur Markierung vollständig gefüllt ist. Andernfalls stimmt das Mischungsverhältnis zum Citratgehalt nicht und führt zu Verfälschungen der Werte. Bei Abnahme durch Butterfly-Kanülen muss beispielsweise vorher der Schlauch gefüllt sein.
  • Vor Abnahme des Citratröhrchens sollten weder EDTA-, noch Heparinröhrchen abgenommen werden, da es zu leichten Kontaminationen kommen kann, die Probleme bei der Recalcifizierung verursachen.
  • Blutabnahmen für Gerinnungsuntersuchungen dürfen nicht aus bereits liegenden Venenzugängen, ZVKs, Portsystemen o.ä. abgenommen werden, da einerseits die Oberflächenkontakte die Gerinnung aktivieren und andererseits kleinste Kontaminationen mit Medikamenten, Heparin oder vorher gegebenen Gerinnungsfaktoren eine korrekte Interpretation der Befunde nicht mehr zulassen.
  • Zum Monitoring der Therapie mit Gerinnungsfaktoren oder Antikoagulanzien ist eine Angabe zu den verabreichten Präparaten (Zeitpunkt, Dosis, Probenabnahme vor oder nach der Gabe) erforderlich.
  • Für externe Einsender wird entweder eine Überweisung benötigt, von anderen Kliniken ein formloser Konsilauftrag. Wichtig ist vor allem eine Telefonnummer des Ansprechpartners für Rückfragen und Befunddurchgabe bzw. die häufig dringende Beratung. Zusatzinformationen und klinische Angaben sind nicht zwingend erforderlich, verbessern aber die Qualität der medizinischen Validation und die nachfolgende Beratung.