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24. Mai 2013

Behandlungsqualität transparent gemacht

Die Behandlungsqualität der SRH Kliniken liegt über dem Bundesdurchschnitt.
Das zeigt die Auswertung der Initiative Qualitätsmedizin (IQM) für 2012. Die Qualitätsergebnisse sind ab sofort unter www.srh-kliniken.de abrufbar.

„Ziel ist es, unseren Patienten einen offenen Einblick in unsere Behandlungsqualität zu bieten. Die IQM-Indikatoren belegen unsere Stärken, zeigen aber auch ganz deutlich, wo Optimierungspotenzial besteht. Das nutzen wir, um uns stetig zu verbessern“, sagte der Vorstandsvorsitzende der SRH, Prof. Klaus Hekking. Die SRH betreibt bundesweit neun Krankenhäuser. Die medizinischen Schwerpunkte sind Neurologie, Gefäßmedizin, Orthopädie und Onkologie.

Die SRH Kliniken liegen bei der Behandlung von Herzinfarkt über dem Bundesdurchschnitt. Während durchschnittlich zehn von hundert Menschen an ihrem Herzinfarkt sterben, sind es in den SRH Kliniken acht von Hundert. 90,6 Prozent der Schlaganfall-Patienten in Deutschland überleben, an den SRH Kliniken sind es 93,7 Prozent. In allen Fachgebieten soll die Behandlungsqualität weiter gesteigert werden. Verbesserungspotenzial besteht zum Beispiel bei Oberschenkelhalsbrüchen.

Ein wichtiges Mittel zur Messung der Behandlungsqualität ist das Peer Review Verfahren. Dabei analysieren Chefärzte aus IQM-Mitgliedskliniken in einer Klinik gemeinsam mit den eigenen Chefärzten Behandlungsabläufe und Strukturen. Schwachstellen werden identifiziert und zielgenaue Maßnahmen zur Verbesserung eingeleitet. In darauffolgenden Peer Reviews wird die Umsetzung kontrolliert und dadurch die Qualität stetig gesteigert. So konnte die Behandlung von Patienten mit Chronisch Obstruktiver Lungenkrankheit (COPD) im Vergleich zu 2011 deutlich verbessert werden.